VOLLMER CONSULTING

 

Dr. Marianne Vollmer

und Team

 

Lebensqualität am Arbeitsplatz

Motiviert arbeiten 

Leistungsstark sein, Freude am Leben haben, gerne zur Arbeit gehen…

Stimmt. Immerhin verbringen wir ein Drittel unseres Erwachsenen-Lebens am Arbeitsplatz. Wir tauschen Kompetenz, Wissen und unsere Leistungsbereitschaft gegen ein Gehalt ein. Und hier stellt sich die Frage: machen wir das richtig?


Führungsverantwortung heute

Die Arbeitswelt ändert sich, Arbeit und Freizeit, Beruf und Privatleben haben fließende Grenzen, die Arbeitsbelastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steig – manchmal unmerklich.

Vergleichbares gilt auch für die Führungsposition. Fachkräfte leiten Kolleginnen und Kollegen an, sie „führen“, haben aber keine entsprechende „Position“; multinationale Konzerne haben Teams und Führungskräfte, die sich kaum persönlich kennen. Und alle berichten von steigenden Erwartungen.

Der Kompetenz-Workshop wendet sich an Fach– und Führungskräfte, die mehr über die heutigen Quellen der Belastungen am Arbeitsplatz erfahren wollen und dazu Werkzeuge erwarten, die Ihnen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben helfen.

Der Kompetenzworkshop für Führungskräfte

 > Zeigt, wie Wohlbefinden am Arbeitsplatz auf das Unternehmen wirkt

 > Nutzt die Erfahrungen und Empfehlungen des Employer Branding

 > Zeigt die typischen Gefährdungspotentiale — und macht sie messbar:

Arbeitsorganisation / Schnittstellen: Hilfe bei Störungen, Unterbrechungen, kurzfristige, ungeplante Arbeitseinsätze

Arbeitsinhalte: Zwischen Langeweile und Streß — Wohlbefinden ohne Überforderung und Unterforderung

Soziales Klima: Hängematte für die Seele

Persönliche Umstände: Nahe Angehörige pflegen können — ohne auszubrennen

> Unterstützt Führungskräfte in ihrer ganzen Aufgabenbreite

> Zeigt die Messbarkeit der psychische Gefährdung

Was messbar ist, ist auch kontrollierbar! Die Veränderung nicht mehr passabler Gegebenheiten oder Abläufe ist der erste Schritt und kommt vor den Empfehlungen betreffend die Verhaltensroutinen. Das Konzept der Messbarkeit der psychischen Gefährdung unterstützt diese Reihenfolge.

Die Aktivitäten-Toolbox beinhaltet Handlungshilfen für Vorgesetzte, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie kann eigenständig genutzt werden.

Arbeitspapiere / Checklisten werden zur Verfügung gestellt.

Bitte erfragen Sie unser Angebot.

Ausgewählte Fachinformationen zu Ihrer Verfügung


Der Gesetzgeber

hat im Okt. 2013 psychische Belastungen im Arbeitsschutzgesetz verankert, das heißt, er hat Unternehmen zur Gefährdungsbeurteilung auch der psychischen Belastungen verpflichtet. Das heißt, „die Arbeit ist so zu gestalten, dass eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird“.

Das Arbeitsschutzgesetz, § 4 Nr. 1, in der Fassung vom 19. Oktober 2013 und die Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV A1 bzw. GUV-V A1) verpflichten alle Arbeitgeber - unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter -, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.

§ 5 ArbSchG verpflichtet Arbeitgeber, Gefährdungen zu ermitteln und zu beurteilen;
§ 6 verpflichtet Arbeitgeber, die Ergebnisse, festgelegten Maßnahmen und deren Überprüfung zu dokumentieren.

 

Der Wandel in der Arbeitswelt

bringt neue Arbeitsformen und neue Formen der Belastung hervor: z. B. Arbeitszeitformen; häufige Umstrukturierung mit der Folge der systemischen Unruhe. Im diesem Zusammenhang zeigt sich in den letzten 10 Jahren eine kontinuierliche Zunahme bei den psychischen Belastungspotentialen der Arbeit. Mittlerweile ist es gesichert, dass zwischen psychischer Belastung und psychischen Erkrankungen ein Zusammenhang besteht. Die Kosten dafür sind immens. Die Folgen des psychischen Stresses kosten die Volkswirtschaft jährlich Milliarden.

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland:  287,3 Milliarden Euro im Jahr 2010

Kosten für Absentismus und Präsentismus: 2.400 Euro pro Jahr und Arbeitnehmer-Person
(ca. 129 Milliarden Euro pro Jahr in Deutschland, ca. 50%  der Gesundheitsausgaben).

Wertschöpfungsausfall der deutschen Wirtschaft: 225 Milliarden Euro pro Jahr
(ca. 9 % des Bruttoinlandsprodukts).

Im Jahr 2012 sind psychische Störungen für mehr als  53 Millionen Krankheitstage verantwortlich, 41% der Frühberentungen haben psychische Ursachen. Die Betroffenen sind im Durchschnitt erst 48 Jahre alt.

Ältere erleben oftmals weniger positive Emotionen, die Folge sind Motivationsdefizite und Befindensbeeinträchtigungen; d.h. sie sind potentiell gefährdet, gesundheitliche Beschwerden auszubilden. Streßerfahrungen, Burnout, Depressionen, steigende Arbeitsunfähigkeitstage und Frühberentungen aufgrund psychischer Belastungen sind die Folgen.

Als richtungsweisende Handlungsfelder sind identifiziert: Transparenz, unterstützendes Feedback, Wertschätzung, Veränderungen evtl. belastender Umgebungsbedingungen, etc.

 

Motivationsdefizite

schmälern die Freude an und mit der Arbeit, das heißt, sie beeinträchtigen das Befinden und damit die Gesundheit am Arbeitsplatz. Häufig sind Menschen mit wertvoller beruflicher Erfahrung von Beeinträchtigungen des Befindens betroffen und damit potentiell gefährdet, gesundheitliche Beschwerden bis hin zum Burnout auszubilden. Das heißt, jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens sichern, sind in besonderer Weise von Erkrankungen bedroht.